Über die Kooperation
Unternehmen und Nicht-Regierungsorganisationen haben unterschiedliche Aufgaben und unterschiedliche Anspruchsgruppen. Doch nirgends steht geschrieben, dass allein Konfrontation ihr Verhältnis bestimmen muss.
In dem Bewusstsein gemeinsamer Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft haben Europas größter Automobilhersteller und Deutschlands größter Umweltverband um die Jahrtausendwende herum ihre Projekt- und Dialogpartnerschaft begründet.
Gemeinsam für nachhaltige Entwicklung
Ziel und Zweck der Zusammenarbeit von Volkswagen AG und Naturschutzbund Deutschland e.V. ist es, in konkreten Projekten Beiträge für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten. Was als vorsichtiger Dialog begonnen wurde, hat sich zu einer bis heute einzigartigen Arbeitsbeziehung entwickelt, die mehr erreicht hat, als zu erwarten war, und daher in Politik und Öffentlichkeit ein hohes Maß an Anerkennung genießt.
Die Partner sind sich darin einig, dass der offene, wenn nötig auch kontroverse Austausch von Positionen und Argumenten alternativlos ist. Das sogenannte Greenwashing, das der Industrie immer wieder und manchmal auch zurecht vorgeworfen wird, lehnen beide Organisationen ab.
So viel Kooperation wie möglich, so viel Konfrontation wie nötig
Der NABU versteht sich deshalb weiter auch als Watchdog der Automobilindustrie und zögert nicht, Volkswagen an die Verantwortung des Unternehmens für den Schutz von Umwelt und Klima zu erinnern. Dieses Selbstverständnis schließt die öffentliche Kritik an der Unternehmenspolitik durchaus ein - Volkswagen hat das erlebt, als es um die Nachrüstung von Pkw mit Dieselpartikelfiltern, die Begrenzung der CO2-Emissionen oder auch um die Erweiterung des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg ging. So lautet das Motto: So viel Kooperation wie möglich, so viel Konfrontation wie nötig.













