Von Sammelwut gepackt
Eben erfahren wir von den Kollegen aus der Umweltabteilung, dass die Aktion "Handys sammeln für die Havel" bei Volkswagen tatsächlich Schule macht. Von Wolfsburg aus werden die Sammelboxen nach Emden und nach Hannover wandern, um den Beschäftigten beider Werke die Gelegenheit zu geben, sich von ihren ausgemusterten Althandys zu trennen. In Wolfsburg wird derweil weiter fleißig gesammelt - gerade erst erreicht uns die Kunde, dass eine der Boxen randvoll sei und dringend auf Leerung warte. Wie die Mobiltelefone dann recycelt werden kann man übrigens sehr anschaulich in der Nr. 3/11 des NABU-Mitgliedermagazins "Naturschutz heute" nachlesen. Der Laie wundert sich jedenfalls, welche wertvolle Inhaltsstoffe in so einem Plastikgehäuse verborgen sind - allen voran Gold, Silber und Palladium.
Wölfische Digitalkünstler gesucht
Wo sind die kreativen Köpfe, die den Bösen Wolf auf die Schippe nehmen? Wir suchen Digitalkünstler, die uns mit Games, Apps, Clips, Bildschirmschonern oder Audiofiles zum Lachen bringen (und bitte ausnahmsweise nicht zum Heulen). Die besten und witzigsten Einsendungen werden prämiiert. Und die Preise sind ansehnlich. 5000 Euro für den Sieger, 2500 für den Zweiten und immer noch 1000 für den Drittplatzierten - das gibts nur bei unserm GAC-Wettbewerb, der noch bis zum 31. März läuft. Alle Preisträger werden in die Hauptstadt der Wölfe eingeladen zu einem wilden Festakt mit vielen Wolfsfreunden und -freundinnen. Einsendungen gehen an den NABU, Anette Wolff, Charitéstr. 3, 10117 Berlin. Beiträge unter 10 MB können auch per Email geschickt werden an: wettbewerb-wolf@nabu.de. Und wer alles ganz genau wissen will, der vergewissert sich noch einmal hier.
Michael Scholing-Darby
Alle Jahre wieder
Ein Jahr ist zu Ende, die Akteure werden zu Chronisten, notieren - und wundern sich über sich selbst: Donnerwetter, was wir alles angefasst haben in den letzten 365 Tagen! Uns geht's nicht anders. Auch 2011 war im Rückspiegel wieder ein überraschend bewegtes Jahr für die Kooperation von Volkswagen und NABU. Viel getan, okay, aber auch ein paar Meilensteine gesetzt? Zum Klima- und Naturschutz haben wir sicher substantiell beitragen können - vor allem mit dem anhaltenden Markterfolg des Grüne-Flotten-Programms und durch die Gründung des Deutschen Moorschutzfonds. Und für die Zukunft der Kooperation selbst waren die Gipfeltreffen des NABU-Präsidenten mit dem Vorstandsvorsitzenden und dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden zweifellos von besonderer Bedeutung. Auf ein neues wundersames Jahr also!
Michael Scholing-Darby
Buchen fürs Biesenthaler Becken
Traubeneichen, Rotbuchen, aber auch Linden, Feldahorn, Heckenrosen und Wildobst bereichern ab sofort das Naturschutzgebiet Biesenthaler Becken nordöstlich von Berlin. Wo noch vor wenigen Monaten eine Brachlandschaft wenig Erquickliches für Tiere und Menschen bot, entstand unter viel Schweiß und Arbeitseifer auf einem halben Hektar Fläche ein neues Zuhause für 3500 Baumsetzlinge. NABU-Mitglieder und freiwillige Helfer der Initiative Wikiwoods griffen zu Spaten und Motorfräse. Nun hoffen sie gemeinsam mit uns darauf, dass sich die Zöglinge schon bald zu einem naturnahen Wald entwickeln.
Schon 946 Handys gesammelt!
Einst war der Freitag Zahltag, in Wolfsburg ist er jetzt Zähltag. Immer freitags drehen die Mitglieder der örtlichen NABU-Gruppe eine Runde ums Werk. Acht Tore hat das Stammwerk der Volkswagen AG, das immer noch die größte Automobilfabrik der Welt unter einem Dach ist. An allen acht Toren steht eine hellblaue Sammelbox, die ein paar Azubis selbst entworfen und gebaut haben. Seit Anfang Dezember sind alle Mitarbeiter und -innen aufgerufen, sich von ihren ausrangierten Mobiltelefonen zu trennen und sie in die Sammelboxen zu entsorgen. Drei Euro erhält der NABU für jedes Althandy, der Gesamterlös kommt der Renaturierung der Unteren Havel zugute, dem größten europäischen Flussrenaturierungsprojekt überhaupt. Gestern war wieder Zähltag. Nachdem die Wolfsburger NABU-Aktiven noch vor Weihnachten das 500. Handy aus einer Box gefischt hatten, kamen sie gestern auf die stolze Zahl von immerhin 946 Telefonoldtimern, darunter auch solche der allerersten Generation, groß wie ein Unterarm und schwer wie Blei. So manchem edlen Spender mag die Trennung von seinem Schätzchen nicht ganz leicht gefallen sein - um so aufrichtiger der Dank an alle, die mitgemacht haben und noch mitmachen wollen. Denn einige Wochen lang sollen die Boxen ja noch stehen bleiben, bevor die finale Zählung stattfindet - womöglich wieder an einem Freitag.
Michael Scholing-Darby
Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Michael Scholing-Darby, Julia Glogowski und Martin Höfelmann
Das Team der Politischen Kommunikation
Konzern-Außenbeziehungen
Volkswagen AG
Ein Weihnachtsauto, netter Zufall
Kurz vor Weihnachten ein neuer Dienstwagen, könnte schlimmer kommen. Jörg Kienast war eigens aus Brandenburg angereist, um einen belugablauen Caddy Maxi in Empfang zu nehmen. "Ein ideales Shuttlefahrzeug für unsere Sumpfschildkröten", ulkte der Leiter des Naturerlebniszentrums Blumberger Mühle. Tatsächlich kann man die gepanzerten Vierbeiner in dem wunderschönen NABU-Heim unweit Berlins begrüßen. Aber auch Biber, Rotbauchunke, Seeadler, Kranich und weitere schutzbedürftige Arten. Günter Damme, unser Leiter Umwelt und langjähriger Freund der Kooperation, händigte die Schlüssel aus und kündigte Jörg Kienast denn auch gleich einen Gegenbesuch an - "bei nächster Gelegenheit". Wer weiß, vielleicht trifft man sich ja mal zu einem Workshop in der Blumberger Mühle. Mit seinen Fischteichen, den wechselnden Ausstellungen und dem Wasserspielplatz ist das Naturerlebniszentrum am Rande des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin aber auch für Familien ein lohnendes Ziel. Wo sonst kann man aus dem Mund einer Eiche erfahren, dass sie schon 464 Jahre alt ist und sich noch gut an die preußisch-kurfürstliche Holzordnung des Jahres 1547 erinnern kann! Alles Weitere unter http://www.blumberger-muehle.de/.
Michael Scholing-Darby
P.S. Ach ja, wer von belugablau noch nichts gehört oder gesehen hat: das ist ziemlich blau!
Jörg Kienast (l.) und Günter Damme
Moorschutzfonds gegründet

Mal gute Nachrichten aus Berlin: Die Kooperation zwischen Volkswagen Leasing GmbH und NABU wurde heute um weitere fünf Jahre verlängert. Und noch besser: Die Partner gründeten gleich noch einen Deutschen Moorschutzfonds, der von der VW Leasing mit immerhin 1,6 Millionen Euro ausgestattet wurde. Damit ist sichergestellt, dass das gemeinsame Umweltprogramm, an dem schon 150.000 (!) besonders verbrauchsarme Fahrzeuge teilnehmen, erfolgreich weiterlaufen kann. Welch starker Hebel für den Klimaschutz dieses Programm ist, wird an einer einzigen Zahl deutlich: Die durchschnittlichen CO2-Emissionen bei allen Fahrzeugzugängen der Volkswagen Leasing sanken nämlich innerhalb von drei Jahren um 11%, in Worten: elf Prozent. Jedes zusätzliche Effizienzmodell aber, das am Umweltprogramm teilnimmt, löst einen zusätzlichen Beitrag für den Schutz und die Renaturierung von Mooren aus.
Besuch beim Spritspartraining
"Clever fahren - Sprit sparen" - unter diesem Motto bieten Volkswagen und NABU schon seit langem Schnuppertrainings an, überall in Deutschland, auch im Jahr 2011. Einer der letzten Eventttage dieser Saison fand in Wittlich nordöstlich von Trier statt. Wer wissen wollte, wie man mit Gaspedal, Kupplung und Bremse umgehen muss, um 15 oder 20% an Sprit zu sparen, kam ins Autohaus Kuhlo. Die Trainingstour ging für alle, die einen Platz ergattern konnten, über zwei Runden durch Wittlich und um Wittlich herum - die erste frei Schnauze, die zweite unter Anleitung eines Sparlehrers. Für uns Grund genug, einmal bei den Kollegen vor Ort vorbeizuschauen und zu erkunden, welche Tricks und Kniffe man drauf haben muss:
Eine Kahnfahrt mit Folgen
Irgendwann im Herbst brach eine kleine Schar von Volkswagen-Managern und Naturschützern zu einer Kahnfahrt auf der Unteren Havel auf. Es ging dabei nicht nur um die Entdeckung der Langsamkeit. Sondern auch um die Entdeckung des zivilisatorischen Überschwangs, mit dem der Mensch die Natur gezähmt hat. Vom Wasser her lässt sich das an der Havel nämlich am besten besichtigen. Mit seinen zyklischen Überflutungen hat der Fluss einst eine enorme Vielfalt an Arten hervorbracht. Über die Jahrhunderte jedoch ist die Havel mit steinernen Poldern und Deichen in einen brav regulierten Schiffahrtsweg verwandelt worden, der das umliegende Land austrocknen ließ.











