Kritischer Dialog
Unternehmen und Umweltverbände haben unterschiedliche Aufgaben und unterschiedliche Stakeholder. Dialog zwischen ihnen wird daher stets kritischer Dialog sein.
Sinn und Zweck dieses Dialoges ist es zunächst, Verständnis und Vertrauen zu fördern, die Interessen und Handlungsgrenzen des anderen kennenzulernen und die Legitimität abweichender, womöglich konträrer Standpunkte akzeptieren zu lernen.
Offener Meinungsaustausch ist das Fundament der Kooperation zwischen Volkswagen und NABU. Zwei Aspekte hat dieser Dialog. Da ist
- zum einen der öffentliche moderierte Dialog zwischen Repräsentanten der Volkswagen AG und des NABU, erweitert um andere Stakeholder aus Politik und Zivilgesellschaft, über alle wichtigen Fragen nachhaltiger Mobilität und
- zum anderen der direkte nicht-öffentliche Dialog und die spezifische Streitkultur, die den Umgang von Vertretern beider Organisationen miteinander kennzeichnet, die Art und Weise, wie über kontroverse Themen diskutiert wird, der Gedankenaustausch über globale Trends, die gemeinsame Planung neuer Projekte, der routinemäßige Informationsaustausch.
Für Volkswagen und NABU gehören beide Formen des strukturierten Austauschs von Informationen und Positionen zusammen. Geht es beim öffentlichen Dialog vor allem darum, den politisch-gesellschaftlichen Diskurs voranzubringen, dient der nicht-öffentliche Dialog in erster Linie dazu, Informationen laufend auszutauschen, neue Themen und auch Konfliktstoff zu identifizieren sowie ein von wechselseitigem Vertrauen geprägtes Klima herzustellen bzw. abzusichern.












