Business and Biodiversity

Lern- und Dialogplattform der Wirtschaft
Die Initiative 'Biodiversity in Good Company' versteht sich als Lern- und Dialogplattform und will den Privatsektor zu mehr Engagement für biologische Vielfalt ermutigen. Die Mitgliedsunternehmen haben sich durch Unterzeichnung einer Leadership-Erklärung verpflichtet, den Schutz der Biodiversität in ihr Handeln und ihre Managementsysteme einzubinden.
Die Initiative hat ihre Wurzeln und ihren Sitz in Deutschland, ist international vernetzt und steht Mitgliedern aus anderen Ländern offen. Sie war 2008 vom Bundesumweltministerium ins Leben gerufen worden - Deutschland hatte die Präsidentschaft der internationalen Convention on Biological Diversity ("Übereinkommen über die Biologische Vielfalt") übernommen. Seit 2011 führen die Mitgliedsunternehmen die Plattform in eigener Regie. Ein Verein wurde gegründet, eine Geschäftsführerin bestellt. Volkswagen ist das einzige DAX-30-Unternehmen, das sich in der Initiative engagiert.
Märkte schaffen für naturverträgliche Produkte
Die Mitglieder der Initiative 'Biodiversity in Good Company' unterstützen das freiwillige Engagement der Wirtschaft für den Schutz der biologischen Vielfalt. Sie schaffen Raum für Innovationen und Investitionen, damit naturverträgliche Technologien, Produkte und Dienstleistungen Märkte finden. In Kooperation mit der Lüneburger Leuphana Universität entstand ein Management-Handbuch als Ratgeber für die betriebliche Praxis. Eine Wanderausstellung zog ein ganzes Jahr lang durch Japan und Deutschland, ehe sie im Herbst 2010 auf der 10. Naturschutzkonferenz der Vereinten Nationen COP 10 im japanischen Nagoya präsentiert wurde. Im Schlussdokument der Konferenz wird die Business and Biodiversity Initiative als nachahmenswertes Modell hervorgehoben.
Der NABU ist der Initiative freundschaftlich verbunden und nimmt das Dialogangebot der Unternehmen - wie andere Umweltverbände auch - regelmäßig wahr.









