Willkommen Wolf

Rückkehr nach über hundert Jahren

Nachdem der Wolf im 19. Jahrhundert ausgerottet worden war, hat sich Canis lupus in Sachsen und Brandenburg neuen Lebensraum erschlossen. Jahr für Jahr werden in Deutschland nun wieder Wolfswelpen in Freiheit geboren. Doch Ängste und Vorurteile gegenüber dem Isegrim sind nach wie vor verbreitet.

Das Projekt "Willkommen Wolf" setzt Mythen und Märchen sachliche Information entgegen. Die Aufklärung der Öffentlichkeit wird ergänzt durch politisches Lobbying und lokales Konfliktmanagement. Dazu gehört auch der Dialog mit Bauern, Schäfern und Jägern. Um Kindern ihre Rotkäppchen-Ängste zu nehmen, wurden anspruchsvolle Aktionskits für Kitas („Auf den Spuren der Wölfe“) entwickelt und in großer Zahl verteilt. Im Spätsommer 2011 startete eine "Tour de Wolf" als interaktive Wanderausstellung durch Tierparks und Zoologische Gärten.

Mit dem "Wolfsmobil" in Deutschland unterwegs

Volkswagen unterstützt das Projekt nach Kräften - nicht nur finanziell, logistisch und organisatorisch, sondern auch mit eigenen Aktionsideen. Das Nutzfahrzeugwerk in Hannover stiftete dem NABU-Projektbüro in Spremberg einen Caddy Maxi Tramper als "Wolfsmobil". Mit einer Spende von Volkswagen konnte schließlich eine Dauerausstellung im Museumsdorf Rietschen realisiert werden. 

Das Projekt "Willkommen Wolf" stößt bei Jung und Alt auf gleichermaßen positive Resonanz. Ein besonders lebhaftes Echo hatte die Ausrichtung eines Cartoonwettbewerbs; Künstler aus 46 Ländern beteiligten sich daran mit über 1300 Einsendungen. Die besten wurden in einem Katalog („Nur gucken – nicht streicheln“) veröffentlicht.

Auch andere Wolfs(!)burger, die Stadt, die den Wolf im Wappen trägt, und der VfL („die Wölfe“), konnten für das Projekt begeistert werden.

Links

Das Projekt beim NABU
Das Projekt bei Facebook

Die Wolfcartoons

Das Museumsdorf Rietschen

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