Biodiversitäts-Management

Schutz der Artenvielfalt als Unternehmensziel

Im Jahr 1992 ist das Übereinkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt, die Convention on Biological Diversity (CBD), auf der UN-Weltkonferenz in Rio de Janeiro verabschiedet worden. Seither sind dem Übereinkommen 190 Staaten und auch die Europäische Union beigetreten.

Bis heute ist es jedoch nicht gelungen, das besorgniserregende Artensterben deutlich zu bremsen, geschweige denn zu stoppen. Über die Jahre hat sich deshalb die Erkenntnis Bahn gebrochen, dass Wirtschaft und Unternehmen in die Bemühungen um einen wirksamen Schutz der Artenvielfalt und der Ökosysteme integriert werden müssen.

Schon im Jahr 2007 hat Volkswagen den Naturschutz freiwillig und in eigener Initiative in den Kanon der Unternehmensziele aufgenommen. In unserem „Mission Statement“ heißt es, dass sich das Unternehmen „an allen seinen Standorten gleichermaßen für die Belange des Artenschutzes“ einsetze. Der NABU hat Volkswagen bei der Arbeit an dem Grundsatzpapier beraten.

Klare Verantwortlichkeiten und Umweltaktionspläne

Auch als Gründungsmitglied der Initiative 'Biodiversity in Good Company' hat sich das Unternehmen verpflichtet, seine Prozesse zu verbessern. Inzwischen sind bei Volkswagen klare Verantwortlichkeiten geschaffen worden, das Thema ist auch in besondere "Umweltaktionspläne" aufgenommen und auf "Regionalkonferenzen" erörtert worden. An vielen Standorten wurden bereits Gutachten angefertigt, die die im Umfeld der Werke vorkommenden Arten zusammen mit den Emissionen minutiös dokumentieren. In den Nachhaltigkeitsbericht der Volkswagen AG hat die Biodiversität gleichfalls Eingang gefunden.

Über eine B2B-Plattform werden schließlich auch die Lieferanten über die Anforderungen der Volkswagen AG an ein zeitgemäßes Management der biologischen Vielfalt aufgeklärt.

Naturschutz-Projekte in aller Welt

Projekte im Natur- und Artenschutz betreibt oder unterstützt der Volkswagen Konzern nicht nur in Deutschland - und hier vorzugsweise zusammen mit dem NABU -, sondern auch an zahlreichen internationalen Standorten gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und NGOs. In Mexiko etwa fördert das Unternehmen die Forschung in Naturschutzgebieten mit hoch dotierten Preisen ("Por amor al planeta"). In der Nähe des Werkes Puebla treibt Volkswagen de México außerdem die Wiederbewaldung der Bergregion Izta-Popo voran, um Wasser zu schützen und die Erosion einzudämmen.

In Brasilien pflegt Volkswagen die Cerrado-Vegetation am Standort Sao Carlos und unterstützt die Artenschutzprogramme des "Parque Ecologico", des größten Zoos im Staat Sao Paulo. Aufforstungsprojekte laufen in Volkswagen-Regie auch in Alcaraz in Spanien und in den USA, am unteren Mississippi im Bundesstaat Louisiana.

In Chattanooga/Tennessee hat Volkswagen nicht nur eine "grüne Fabrik" errichtet, die sich durch ein vorbildliches Energie-, Wasser- und Abfallmanagement auszeichnet; auf dem Werksgelände sind auch Schutzflächen mit Feuchtgebieten und heimischer Vegetation ausgewiesen. Die Volksrepublik China schließlich hat ein erfolgreiches Panda-Zuchtprogramm durchgeführt - gefördert von Volkswagen.

Das Mission Statement der Volkswagen AG - Download

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